Wir scannen dort, wo Sie klarer sehen müssen.

FAQ — Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte technische Fragen zu unseren 3D-Engineering-Dienstleistungen für die Industrie.

Was macht SCAD Engineering?

Wir unterstützen Industriekunden mit konkreten technischen Problemen: Anlage ohne aktuelle Dokumentation, Ausrüstung in beengtem Raum zu integrieren, Einzelteil zu reproduzieren, geometrische Drift zu erklären, Simulation einer atypischen Anlage. Unsere dreifache Kompetenz — 3D-Scan, CAD und Ingenieurwesen — ermöglicht es, in einem einzigen Ansprechpartner zu diagnostizieren, modellieren, simulieren und die Lösung zu liefern.

Was unterscheidet Sie von einem klassischen 3D-Scan-Anbieter?

Ein Scanner liefert eine Punktwolke; wir liefern ihre tatsächliche Nutzung. Konkret beginnen wir den technischen Dialog mit Ihren Instandhaltungs- und Konstruktionsteams im Vorfeld, dann wählen wir die Methoden (Scan, CAD, Berechnungen, Simulation, Studien, ...) entsprechend dem geschäftlichen Ziel — maßgeschneiderte Ergebnisse, kein Servicekatalog.

Welche Projekte bearbeiten Sie am häufigsten?

Wiederherstellung fehlender Pläne für alte Maschinen und Teile, Validierung von Änderungen vor Produktionsstillstand, Expertise bei ungewöhnlichen Verformungen oder Verschleiß, Einzelteilprüfung im Lohnauftrag, Integrations- und/oder Hebesimulation neuer Ausrüstung in einer bestehenden Umgebung. Gemeinsamer Nenner: nicht-standardisierte Fälle, die einen sehr technischen Dialog vor dem Angebot erfordern.

Arbeiten Sie international?

Ja — Frankreich und Ausland, in ganz Europa und darüber hinaus je nach Projekt. Unsere Ausrüstung ist tragbar, die Bereitstellung relativ leicht auch an entfernten Standorten.

Welche Präzision erreichen Sie mit 3D-Scan?

Bis zu ±0,01 mm an einem Maschinenbauteil, bis zu ±1 mm an Stahlbau-, Rohrleitungs- oder Kesselbau-Anlagen und ±5 mm im Maßstab von Industriestandorten. Wir passen die Scannerwahl und die Prozessstrategie an Ihre Toleranzen an — nicht umgekehrt.

Muss die Produktion zum Scannen einer Anlage gestoppt werden?

Selten. Laserscan ist berührungslos und leise, Stationen werden geplant, um Betriebsauswirkungen zu minimieren. Für sehr eingeschränkte Bereiche arbeiten wir in Spot-Stillständen (wenige Stunden) statt geplanten Wartungen. Wir reduzieren oft Stillstände erheblich, indem wir Elemente direkt am Fuß der Maschine scannen.

Wie lange dauert es von Messung bis 3D-Modell-Lieferung?

Für ein Maschinenbauteil: einige Stunden. Für eine Werkstatt von 500 m²: 1 bis 2 Tage. Für eine vollständige Industrieanlage: 1 bis 3 Wochen je nach Komplexität. Lieferungen können gestaffelt werden — Punktwolke innerhalb weniger Tage, detaillierte Modellierung versetzt nach Ihrem Zeitplan.

Welche Objektgrößen können Sie scannen?

Vom millimetergroßen Teil (Komponente, Werkzeug, Verschleißteil) bis zu kompletten Anlagen — Raffinerien, Papierfabriken, Zementwerke, Schiffe. Wir kombinieren metrologische Kurzstreckenscanner mit Umgebungsscannern mittlerer und langer Reichweite je nach Anforderungen.

Wie wird ein 3D-Rundgang mit meinem Team geteilt?

Über einen einfachen Web-Link, abrufbar vom Computer, Tablet oder Smartphone vor Ort — ohne Installation. Mehrere Personen können den Rundgang gleichzeitig von entfernten Standorten erkunden: technische Reviews aus der Ferne, Sicherheitsschulungen, Komitee-Präsentationen, Abstimmung zwischen Instandhaltung und Konstruktion.

Ist der 3D-Rundgang mit VR-Headsets kompatibel?

Ja, wir können Quelldateien für die Integration mit den wichtigsten VR-Headsets des Marktes (Meta Quest, Pico, HTC Vive) generieren. Besonders nützlich zur Vorbereitung eines Einsatzes in einem Risikobereich (ATEX, Höhe, eingeschränkter Zugang) oder für ein immersives Sicherheitstraining.

Kann man im 3D-Rundgang in Echtzeit kommentieren und messen?

Ja: Textanmerkungen und 3D-Markierungen, Abstands-, Höhen-, Winkel- oder Flächenmessungen, teilbare Screenshots, Kommentare zwischen Nutzern. Alles wird im Projekt aufbewahrt und bleibt für die Dokumentation zugänglich.

Können Sie Pläne rekonstruieren, deren Original wir verloren haben?

Ja, das ist einer unserer häufigsten Fälle. Wir scannen den Bestand und rekonstruieren dann 2D-Pläne oder parametrische 3D-As-Built-Modelle. Häufige Fälle: alte, noch im Betrieb befindliche Maschinen, Werkzeuge deren Lieferant verschwunden ist, Anlagen deren Dokumentation bei einer Fusion oder Verlagerung verloren ging.

Welche CAD-Formate liefern Sie?

STEP und IGES (universell), SolidWorks (.sldprt, .sldasm), Inventor, AutoCAD usw. Das native Format wird im Voraus für die direkte Integration in Ihre Konstruktionskette vereinbart.

Können Sie Teile für 3D-Druck, Bearbeitung oder Gießen modellieren?

Ja. Unsere Modelle sind produktionsgerecht: konsistente Parametrierung für CNC-Bearbeitung, wasserdichte Geometrie für 3D-Druck (FDM, SLA, SLS, Metall), geprüfte Entformungswinkel für Spritzgießen oder Erodieren.

Welche Arten von Simulationen führen Sie durch?

Mechanische Festigkeits- und Verformungs-Simulationen mit Finite-Elemente-Methode (FEM), Hebesimulationen, Aus- und Einbau von Ausrüstung in komplexen Umgebungen zur Risiko- und Zeitkontrolle, virtuelle (Trocken-)Montagen mechanischer Baugruppen zur Prüfung der Restspiele, Integrationsprüfung und ergonomische Zugänglichkeit.

Können Sie die Integration neuer Ausrüstung vor Installation validieren?

Ja — das ist einer unserer häufigsten Anwendungsfälle. Wir scannen die bestehende Umgebung, importieren das CAD-Modell der neuen Ausrüstung, prüfen mechanische Spiele, Wartungszugang, Ergonomie und visuelle Wirkung. Das antizipiert oft teure Änderungen nach Installation. Das 3D-Sharing-Tool ermöglicht klare und effiziente Konstruktionsreviews.

Wie lässt sich der Verschleiß eines Teils im Zeitverlauf verfolgen?

Durch Scannen des Teils in regelmäßigen Abständen (z.B. alle 6 Monate) und Überlagerung der Punktwolken. Eine Farbkarte zeigt Verschleißzonen, deren Tiefe und Fortschritt — wertvolle Daten für Zuverlässigkeitstechniker, um Ersatz zu planen und von korrektiver zu vorausschauender Wartung überzugehen.

Können Sie schwer zugängliche Bereiche messen?

Ja, das ist eine unserer Stärken: dichte Punktwolken hinter überfüllten Strukturen, Messungen in engen, hohen oder gefährlichen Zonen, berührungslos und ohne Demontage. Je nach physischen und sicherheitstechnischen Einschränkungen kombinieren wir Laserscan, Photogrammetrie und Drohnen. Beispielsweise ist das Scannen der Bilgestruktur des berühmten Schiffes BELEM eine unserer bemerkenswerten Leistungen.

Sind Sie MASE-zertifiziert?

Ja — MASE-Zertifikat Nr. 2024-411. Unsere Teams sind in den Sicherheitsprotokollen von Hochrisiko-Industriestandorten (Seveso, ATEX, Chemie) geschult. Spezifische Befähigungen auf Anfrage: Höhenarbeit, Windkraftanlagen, sektorspezifische PSA.

Wie verläuft ein Einsatz vor Ort?

Ein Vor-Ort-Vorbesuch, ein Video- oder Telefon-Briefing legt Ziele, Zugang, Sicherheit und Zeitplan fest. Der Einsatz mobilisiert 1 bis 3 Techniker je nach Umfang, mit tragbarer Scan-Ausrüstung. Die Punktwolke wird vor Abreise visuell validiert. Verarbeitung und Modellierung erfolgen anschließend im Büro, gefolgt von einer Review-Sitzung bei Lieferung.

Arbeiten Sie unter Vertraulichkeitsvereinbarung?

Systematisch auf Anfrage. Viele unserer Kunden arbeiten in sensiblen Sektoren (Verteidigung, Atom, Pharma). NDA im Voraus, Daten auf gesicherter interner Infrastruktur, Lieferungen über verschlüsselte Kanäle bei Bedarf. Keine Kundendaten werden ohne Zustimmung veröffentlicht oder wiederverwendet.

Wie wird ein Angebot erstellt?

Ausgehend vom gemeinsam definierten technischen Umfang und einer detaillierten Analyse der technischen Kundenziele — jedes Angebot spiegelt die tatsächlichen, projektspezifischen Anforderungen wider.

Wie lange dauert es bis zum Erhalt eines Angebots nach Anfrage?

24 bis 72 Stunden für Standardprojekte. Innerhalb von 5 Werktagen für komplexere Fälle (große Standorte, Multi-Service-Integration), nach einem vorherigen technischen Briefing-Call oder Video.

In welchen Sektoren arbeiten Sie?

Industrie im weiteren Sinne: Fertigung, Pharmazie, erneuerbare Energien, Atomindustrie, Papier, Lebensmittel, Luftfahrt, Automobil, industrieller Schiffbau, Kunststoffverarbeitung, Öl & Gas, Metallurgie, Petrochemie, Chemie, Zementwerke — etwa fünfzehn Sektoren in Frankreich und international. Unser Bereich ist strikt industriell.